Jens Harzer liest "Capotes Weihnachtserinnerungen"
Kultur Lesungen & Slams
Am Donnerstag, 28. November 2024, liest Jens Harzer im kleinen Saal der Elbphilharmonie zwei Weihnachtsgeschichten von Truman Capote – dem Meister der Erzählungen. Untermalt wird die Lesung von einer liebevoll abgestimmten musikalischen Begleitung.
Wann? | Donnerstag, 28. November 2024, 20.00 Uhr |
Wo? | Elbphilharmonie (kleiner Saal) |
Eintritt: | ab 49,95 Euro |
Tickets: | Tickets direkt hier bestellen.* |
Truman Capote: Meister der Erzählung
Truman Capote erzählt anrührend und melancholisch Weihnachtsgeschichten, deren präzise gezeichneten Figuren einem unvergessen im Gedächtnis bleiben. Da ist zum einen der kleine Buddy, der an Weihnachten alljährlich mit seiner alten Freundin Sook Früchtekuchen backt und bei einem anderen Weihnachtsfest mit seinem ihm fast fremden Vater erfährt, wo er wirklich hingehört.
Capote muss mit Argusaugen beobachtet haben, was Gewissheit oder Fantasie, was Ausschmückung oder Unehrlichkeit bedeuten: Die Gnadenlosigkeit seiner Betrachtungen wird, wie immer bei diesem Schriftsteller, nur durch sein Können und die Klarheit seiner geschliffenen Sprache gemildert.
Jens Harzer: Meister des Theaters
Jens Harzer für den Abend um Capotes Weihnachtserinnerungen zu gewinnen, ist ein Glücksfall. Sein tiefes Gespür für Geschichten und Erzählungen und seine Art, Sentiment und Ratio ins Gleichgewicht zu bringen, ist fulminant. An großen deutschsprachigen Bühnen wie u.a. in München, Wien, Berlin und Hamburg ist Harzer in seinen Stücken der charismatische Anführer, der seinen Status als subtil- gigantischer Charakterdarsteller untermauert.
Scheinbar mühelos zwischen seinen Rollen oszillierend, schafft er es, alles in die Waagschale zu werfen und die jeweiligen Charaktere zu seinen zu machen. Den aktuellen Träger des bedeutenden Ifflandrings Jens Harzer kann man nun in Hamburg, Hannover und Berlin mit Capotes Weihnachtserinnerungen erleben.
Ulf Schneider und Jan Philip Schulze: Ausgezeichnete Musiker
Begleitet wird Jens Harzer musikalisch von den bedeutenden und mit zahlreichen Preisen ausgezeichneten Musikern Ulf Schneider (Violine) und Jan Philip Schulze (Flügel). Beide verbindet seit vielen Jahren eine tiefe künstlerische Zusammenarbeit, besonders zu erwähnen ist ihre Vorliebe für thematisch orientierte Projekte.
Den Abend untermalen sie selbstverständlich mit Musik aus Amerika, wie die Erzählungen selbst. Sie schlägt einen Bogen von der wunderbar romantischen Tonsprache von Florence Price, der ersten Afroamerikanerin die als Komponistin klassischer Musik berühmt wurde, hin zum energetischen Drive von John Adams, einem Star der "Minimal Music". Nicht zu vergessen die Jazz Klänge bei Gershwin und der opulente "Hollywoodsound" des Exilanten Erich Korngold.
Text und Musik beleuchten sich an diesem Abend wechselseitig und sind liebevoll aufeinander abgestimmt.
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